Kirschblüte auf der Herongerstraße

„Warum nach Bonn zu den #kirschblüten fahren, wenn wir so viel Blüte in #Nettetal haben?“ postete unser Bürgermeister Christian Küsters am 16.04.2022. Was soll man da sagen? Recht hat er! Die Heronger Straße steht wieder in voller Kirschblüte 🌸

Die japanische Kirschblüte ist eines der wichtigsten Symbole der japanischen Kultur. Sie steht für Schönheit, Aufbruch und Vergänglichkeit. Die Zeit der Kirschblüte markiert einen Höhepunkt im japanischen Kalender und den Anfang des Frühlings. Bei uns in Leuth blüht sie meist in den ersten wärmeren Apriltagen.

Kirschblüte am Schwarzen Herrgott

 

Schulverein sucht Betreuer:in auf Minijobbasis

Für unsere kleine Grundschule in Nettetal-Leuth suchen wir zum nächstmöglichen Termin eine:n Betreuer:in mit Herz für unsere Kinder.

Wir als Schulverein organisieren die Betreuung der Schüler 1.-4. Schuljahr
außerhalb der Unterrichtszeiten.

Ihre Aufgabe ist die Betreuung der Schulkinder zwischen 11.30 und 16.15 Uhr, bei einer Arbeitszeit von ca. 30 Stunden pro Monat. Die Arbeitszeit soll flexibel bzw. nach Absprache erfolgen.

Zum Team gehören 4 weitere Betreuerinnen.

Die Stelle wird auf Minijobbasis angeboten.

Sie haben Interesse? Dann melden Sie sich gerne bei uns unter 0163/4711674 oder .

Sternsinger in Leuth

Es ist eine Tradition und in vielen Haushalten werden sie voller Vorfreude im Januar erwartet: Die Rede ist von den Sternsingern, die nicht nur den Segen bringen, sondern auch für benachteiligte Kinder in anderen Ländern sammeln.

20*C+M+B+22

In Leuth sind die Sternsinger am 8. Januar unterwegs. „Da sich weniger Kinder angemeldet haben, werden wir nicht alle Bezirke schaffen. Die Bürger können sich aber auch Segenswünsche im Rahmen der Gottesdienste in der Kirche als auch in der Bäckerei Dückers holen“, sagt Andrea Thelen, die die Sternsingeraktion in Leuth mitkoordiniert.

VVV fordert: „Tempo 30“ für ganz Leuth

Von Manfred Meis

Entscheidung über Symbolfigur soll bis zum Frühjahr fallen

Bei der Umsetzung des Mobilitätskonzepts sollte der Vorschlag, den gesamten Ortskern Leuth einschließlich der Kreisstraße 3, Abschnitte als „Tempo 30“-Zone auszuweisen, berücksichtigt werden. Darum bittet der Verkehrs- und Verschönerungsverein (VVV) Leuth in einem Brief an Bürgermeister Christian Küsters. So werde vor allem der Wirrwarr auf dem Buscher Weg beendet, auf dem ortseinwärts Tempo 30 vorgeschrieben werde, ortsauswärts aber Tempo 50 zulässig sei. Auch auf der Straße Hampoel ist teilweise Tempo 50 zulässig.

Sorgfältig prüfen solle man die Anregungen, die regelmäßigen Verkehrsstaus auf der B 221 an der Ampelkreuzung Hampoel/Deller Weg durch einen Kreisverkehr aufzulösen; ebenso wird ein Kreisverkehr an der Einmündung der Hinsbecker Straße (L 373) in die B 221 vorgeschlagen. Weiter sollte der Schopspad ortsauswärts zur Einbahnstraße erklärt werden, um Irrfahrten von Bussen und Lastwagen auszuschließen.

Wie in der Bürgerwerkstatt zum Mobilitätskonzept wurde auch in der VVV-Hauptversammlung das Radfahren auf dem Wanderweg von der Leuther Mühle zum De Wittsee kritisiert – ein Dauerthema seit Jahrzehnten. Er ist nur für Fußgänger zugelassen, aber dies wird von Radlern „übersehen“. Aber auch für Fußgänger sei der Weg inzwischen ziemlich schmal, es werde an den Seiten nicht genug Gras und Gebüsch weggeschnitten. „Früher konnten wir dort sogar mit Nonningers Tretomobilen fahren“, erinnerte sich einer.

Sehr zufrieden ist der VVV mit der Umgestaltung des Südbereichs des Marktplatzes Petershof, die im Frühjahr mit dem Bau der Pergola abgeschlossen wurde. Einen großen Teil des Erfolgs könne der VVV auf seine Fahnen schreiben, meinte Vorsitzender Manfred Meis: „Wir haben ein Jahrzehnt lang immer wieder gedrängt, haben die Pläne den Bürgern vorgestellt, haben zu ihnen Stellung genommen und Anregungen gegeben.“ Selten sei in Leuth ein Projekt mit so viel Bürgerengagement begleitet worden.

Der Verein hat mit Hilfe eines 2000 Euro-Heimatschecks an 19 Straßennamenschildern sogenannte Legendenschilder anbringen lassen, die die Namen erklären, und dazu auch ein Faltblatt herausgebracht. Auf Stromkästen am Rande des neuen Petershofs hat der VVV Fotos aufkleben lassen, die zeigen, wie es dort noch vor rund 60 Jahren ausgesehen hat. Neben dem Schmitterhof wird auch an die Bäckerei und Restauration Dückers erinnert, die dort bis 1931 stand und nach einem Brand nicht wieder aufgebaut wurde.

Über den Vorschlag, nach dem Vorbild in den anderen Nettetaler Stadtteilen auch in Leuth eine Symbolfigur auf dem Petershof aufzustellen, wird derzeit noch weiter diskutiert. Zur Wahl stehen der Torfstecher, der Bauer und der Besenbinder, der auch eine Frau sein könnte. Der VVV erkundet noch Meinungen, um zum Jahresanfang 2022 eine Entscheidung zu treffen. Denn dass eine Figur ähnlich dem Jüüt oder Kiependreäger als Attraktion für den Marktplatz aufgestellt werden soll, ist bisher fast hundertprozentige Meinung.

In ihren Ämtern bestätigt hat die Hauptversammlung Heinz Robert Reiners (2. Vorsitzender), Willi Ridder (Kassenwart) sowie Norman Lord und Jutta Schürmann (Beisitzer).

Die Erinnerung an den Bauernhof Schmitter und den Brand in der Bäckerei Franz Dückers hält der VVV lebendig mit Fotos auf Stromkästen am Rande des Marktplatzes Petershof. Foto: VVV Leuth

Nettetaler Heimatpreis geht an das Sommerkino am De Wittsee

Eigentlich war für den vergangenen Samstag die Verleihung des Nettetaler Heimatpreises im Rahmen einer Feierstunde im Rathaus geplant. Eigentlich – denn auch diese Veranstaltung fiel der aktuellen Pandemie-Situation zum Opfer. Um den Preisträgern dennoch zu gratulieren, besuchte Bürgermeister Christian Küsters die Gewinner persönlich und konnte sich somit ein genaues Bild von den durch eine ausgewählte und unabhängige Jury prämierten Aktionen machen.

Hintergrund: Mit dem Heimatpreis wird für innovative Heimatprojekte ein Preis ausgelobt, der die konkrete Arbeit belohnen und zugleich nachahmenswerte Praxisbeispiele liefern soll. Die Auszeichnung versteht sich als Wertschätzung der (überwiegend) ehrenamtlich Engagierten und soll dieses herausragende Engagement durch Preisverleihung in den Fokus der Öffentlichkeit rücken. Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen stellt dafür jährlich Preisgelder in Höhe von 5.000 Euro zur Verfügung. Der Heimatpreis der Stadt Nettetal soll dabei die Identität und das Heimatbewusstsein der Region fördern, das Zusammenleben in der Stadt aktiver machen und den Zusammenhalt in der Stadt, auch stadtteilübergreifend, stärken. Zudem sollen lokale und regionale Besonderheiten herausgestellt, Anreize, die Region zu entdecken oder zu erleben geschaffen und zum ehrenamtlichen und bürgerschaftlichen Engagement motiviert werden.

Auf dem dritten Platz des diesjährigen Heimatpreises landet das Rokal-Museum in Lobberich. Auf 50 Quadratmetern und in 19 Vitrinen werden hier über 1.500 Exponate zur Geschichte der Rokal GmbH, die von 1927 bis 1974 in Lobberich ansässig war, gezeigt. Präsentiert wird dabei vor allem die Produktsparte der Modelleisenbahnen, aber auch in Lobberich hergestellte Vergaser, Schalldämpfer oder Badezimmerarmaturen. Seit November 2021 öffnet das Museum jeden zweiten Sonntag im Monat von 11 bis 14 Uhr sowie nach vorheriger Anmeldung. Initiiert wurde das Museum durch Richard Nolde und die Rokal-Freunde Lobberich. Sie freuten sich über den dritten Platz und einen Scheck in Höhe von 1.000 Euro. Das Preisgeld wird unter anderem in die Beleuchtung der Vitrinen investiert. (www.rokalmuseum.de)

3. Platz Rokal-Museum v.l.: Ralf Schmeink (Rokalfreunde Lobberich), Bürgermeister Christian Küsters, Richard Nolde (Rokalfreunde Lobebrich, Rokalmuseum). Foto: Stadt Nettetal

Den zweiten Platz des Heimatpreises sicherte sich in diesem Jahr die Zeitschrift „Nettetaler Spätlese“ und der gleichnamige Verein, der im November 2000 gegründet wurde. Bereits im Juni erschien die Erstausgabe der Spätlese, mittlerweile folgten 85 weitere Ausgaben. Die Nettetaler Spätlese informiert über Nettetaler Veranstaltungen, die die ältere Generation interessieren, über Entwicklungen im Gesundheitswesen auf lokaler Eben oder erinnert an Ereignisse aus der jüngeren Vergangenheit der Nettetaler Vorgängergemeinden (oft in Verbindung mit den Geschichts- und Heimatvereinen). Die Spätlese erscheint vier Mal jährlich in einer Auflage von 5.000 Exemplaren und wird an 80 Stellen im gesamten Stadtgebiet ausgelegt. Über einen Scheck in Höhe von 1.500 Euro freute sich der Verein, der keine Mitgliedsbeiträge erhebt und nahezu vollständig ehrenamtlich agiert.

2. Platz Verein Nettetaler Spätlese v.l.: Alfred Arts (Schriftführer), Marlies Smeets (Schatzmeisterin), Manfred Meis (Vorsitzender), Bürgermeister Christian Küsters, Kai Hornig (2. Vorsitzender). Foto: Stadt Nettetal

Sieger des Heimatpreises 2021 ist das Sommerkino am De Wittsee, initiiert von Gerd Wagner aus Kaldenkirchen und Jan Venten aus Leutherheide. Innerhalb von nur etwa zehn Wochen organisierten sie mit der Unterstützung von Karl Kummer, Betreiber des Restaurants am De Wittsee und weiteren Helfern, an sechs Abenden Kinofeeling in toller Umgebung. Insgesamt nahmen rund 600 Menschen am Sommerkino teil, die Resonanz zu diesen Veranstaltungen war dabei durchweg positiv. Gründe genug, für Gerd Wagner, Jan Venten und Karl Kummer, auch für das kommende Jahr wieder ein Sommerkino am De Wittsee zu planen. Das Preisgeld in Höhe von 2.500 Euro soll verwendet werden, um den Besucherinnen und Besuchern noch mehr Komfort zu bieten, beispielsweise durch die Anschaffung eines Sonnensegels, das auch bei regnerischem Wetter Schutz vor Nässe bietet.

1. Platz Sommerkino am De Wittsee v.l.: Jan Venten, Bürgermeister Christian Küsters, Karl Kummer, Gerd Wagner. Foto: Stadt Nettetal

Bürgermeister Christian Küsters lobte das Engagement aller Preisträger: „Es macht einfach große Freude zu sehen, wie sich die Menschen auf vielfältige Art und Weise für unsere Heimatstadt einsetzen. Mit dem Heimatpreis wollen wir dieses Engagement öffentlich würdigen. Gleichzeitig gilt aber auch allen weiteren Bewerbern ein herzliches Dankeschön für ihren Einsatz. Auch wenn es in diesem Jahr nicht zu einem Platz auf dem Siegertreppchen gereicht hat, wissen wir, wie wertvoll ihr Einsatz ist.“

Mitglieder halten DJK-Sportfreunden die Treue

Planung für Kletterparcours und Boule-Bahn auf dem Sportplatz

Die Nutzung ihres Sportplatzes wollen die DJK-Sportfreunde Leuth weiter verbessern. Neben dem Kunstrasen-Fußballfeld und der Beachvolleyball-Anlage sollen ein Kletterparcours für Kinder und eine Boule-Bahn für Ältere entstehen. Das kündigte Vorsitzender Rainer Lutz bei der Jahreshautversammlung an, der sich auch darüber freute, dass die Sportfreunde nun auch eine Abteilung für den Steel Darts-Sport bilden konnten. Damit sei der Verein künftig noch breiter aufgestellt; er bietet bisher schon Fußball, Tischtennis, Badminton, Tanzen und Turnen für alle Altersgruppen.

Trotz der Einschränkungen des Sportbetriebs, die die Corona-Pandemie erzwang, haben die Mitglieder dem Verein die Treue gehalten: nach zwei Zugängen 2020 und fünf Abmeldungen 2021 liegt die Zahl weiter knapp über 450, teilte Kassierer Hermann-Josef Vitt mit. Aufgrund der stabilen Einnahmen hat der Verein rund 50.000 Euro investiert, zu denen er 30.000 Euro Fördergelder erhielt. Die normgerechte Beachvolleyballanlage kostete dank einiger Spenden und des tatkräftigen Einsatzes der Vatiriege nur 5.900 Euro. Die Anlage kann von allen Mitgliedern genutzt werden.

Der einwöchige Aufenthalt für Jugendliche zwischen 5 und 17 Jahren in der Jugendherberge Hachen (Sauerland) im Herbst 2020 war im Nu ausgebucht; die nächste Fahrt findet 2022 statt, die Ausschreibung kommt in Januar. Die für August 2020 geplante Feier des 100-jährigen Vereinsbestehens ist zunächst einmal auf das Jahr 2025 verschoben worden, wenn es hoffentlich keine Corona-Beschränkungen mehr gibt. Der neue Vorstand besteht aus Rainer Lutz (1. Vorsitzender), Thomas Klaas (2. Vorsitzender), Jan Reese (1. Kassierer), Markus Zetzen (2. Kassierer), Ralf Nelissen (Schriftführer) und Tim Paland (Sozialwart).

DJK-Vorsitzender Rainer Lutz (links) ehrte langjährige Mitglieder (von links): Christoph Funken, Adrian Janssen (beide 50 Jahre), Johannes Linssen und Mike Gartmann (beide 25 Jahre). Foto: Meis

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