Autofahrer bei Alleinunfall schwer verletzt

Bei einem Alleinunfall auf der Hinsbecker Straße in Nettetal ist ein 23-jähriger PKW-Fahrer aus Grefrath schwer verletzt worden. Der 23-Jährige war in der Nacht zu Sonntag gegen 01:20 Uhr mit seinem PKW in Richtung Leuth unterwegs, als er mit seinem Pkw aus bislang ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn abkam und mit einem Baum kollidierte. Er wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht.

Vorfahrt missachtet – Radfahrer bei Unfall leicht verletzt

Am Sonntag gegen 10.10 Uhr war ein 82-jähriger Mann aus Kempen mit seinem Pedelec auf dem Radweg der Hinsbecker Straße in Richtung Hinsbeck unterwegs. Eine 56-jährige Nettetalerin, die die Straße Schlöp befuhr, wollte an der Kreuzung zur Hinsbecker Str. nach rechts abbiegen und übersah dabei den Pedelecfahrer. Es kam zur Kollision, wobei der 82-Jährige stürzte und sich leicht verletzte.

Sternsinger in Leuth

Es ist eine Tradition und in vielen Haushalten werden sie voller Vorfreude im Januar erwartet: Die Rede ist von den Sternsingern, die nicht nur den Segen bringen, sondern auch für benachteiligte Kinder in anderen Ländern sammeln.

20*C+M+B+22

In Leuth sind die Sternsinger am 8. Januar unterwegs. „Da sich weniger Kinder angemeldet haben, werden wir nicht alle Bezirke schaffen. Die Bürger können sich aber auch Segenswünsche im Rahmen der Gottesdienste in der Kirche als auch in der Bäckerei Dückers holen“, sagt Andrea Thelen, die die Sternsingeraktion in Leuth mitkoordiniert.

Junge Eichen statt Pappeln in Leuth neu gepflanzt


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Trickdiebe stehlen Schmuck einer Seniorin

Unter dem Vorwand, die Telefon- und Fernsehverbindung überprüfen zu müssen, ließ eine 84-jährige Nettetalerin am Freitagmittag um 11:30 Uhr zwei unbekannte Männer in ihre Wohnung auf dem Frenkenweg. Eine 71-jährige Haushälterin der Seniorin war ebenfalls in der Wohnung. Die beiden Täter erklärten, dass die 84-jährige im Keller den Knopf eines Verbindungsgerätes und die Haushälterin im Wohnzimmer eine Taste des Fernsehers drücken sollen, um die Verbindung testen zu können. Einer der Täter blieb neben der Haushälterin im Wohnzimmer stehen, während der zweite Täter in der Wohnung herumlief. Nachdem die 84-jährige Seniorin aus dem Keller zurückkam, fiel ihr auf, dass Schmuck gestohlen worden war. Die Täter waren bereits geflüchtet. Beschrieben werden können die männlichen Täter wie folgt: 1. Täter: 180cm, schwarze Haare, schwarze Kleidung. 2. Täter: 170cm, kurze schwarze Haare, Brille, Dreitagebart, schwarze Kleidung. Hinweise auf die Täter erbittet die zuständige Kriminalpolizei unter der Rufnummer 02162/377-0. /cb (1064)

Tulpensonntagszug 2022 findet nicht statt

Schweren Herzens sagen die Stadtverwaltung Nettetal und der Kaldenkirchener Karnevalsverein den Tulpensonntagszug 2022 ab.

„Nach intensiven Beratungen sehen wir leider keine andere Möglichkeit“, erklärten Bürgermeister Christian Küsters und Hans-Gerd Hauser, Vorsitzender des Kaldenkirchener Karnevalsvereins, einvernehmlich. Die erschwerten Rahmenbedingungen, mehrere Tausend Menschen auf den Straßen, die dadurch verbundene Gefahr neuer Ansteckungen sowie zahlreiche Sicherheitsaspekte ließen den Organisatoren keine andere Wahl.

Nach der Absage des Zuges im vergangenen Jahr ist dies ein weiterer Rückschlag für die Nettetaler Karnevalsvereine, insbesondere für den designierten Karnevalsprinzen Alexander Heymann. „Die Sicherheit geht aber vor, zumal der Nettetaler Zug auch durch die Feuerwehren und Hilfsorganisationen begleitet wird und hier coronabedingte Ausfallzeiten zu vermeiden sind“, erklärt Küsters.

Auch für die Organisatoren vor Ort, dem Kaldenkirchener Karnevalsverein, ist eine Absage dieser Großveranstaltung unabdingbar. „Der Kaldenkirchener Karnevalsverein hält jedoch nach wie vor an der Prinzenproklamation fest, sofern die aktuellen Coronavorschriften (zusätzlich 2G+) dies ermöglichen. Wir wollen damit alle Freunde des Karnevals in Nettetal ermutigen, in verantwortungsvoller Art und Weise Karneval zu feiern, um unser Brauchtum zu erhalten beziehungsweise zu pflegen“, so Hans-Gerd Hauser.

78 neue Bäume im Stadtgebiet

Eine große Baumpflanzaktion fand in der vergangenen Woche im gesamten Stadtgebiet statt. Insgesamt wurden 78 Bäume unterschiedlichster Baumarten gesetzt. Die Bäume stehen größtenteils dort, wo vorher Bäume abgestorben waren. In Leuth an der Bruchstraße sind es nun 14 junge Eichen anstelle der dort ursprünglich vorhandenen Pappeln.

Neu gepflanzte Bäume an der Bruchstraße in Nettetal-Leuth. Foto: Stadt Nettetal

„Mit Maßnahmen wie dieser strebt die Stadt den Erhalt und die Vermehrung ihres Baumbestandes an. Baumpflanzungen wie die jetzt vorgenommenen sind ein wichtiges Instrument im Kampf gegen den Klimawandel und für mehr Biodiversität“, erklärt Heike Meinert, Leiterin des Betriebsbereichs Stadtgrün.

Für das kommende Jahr wird bei der Verwaltung schon wieder an neuen Maßnahmen gearbeitet. Dann soll die Zahl der angepflanzten Bäume noch einmal verdoppelt werden.

VVV fordert: „Tempo 30“ für ganz Leuth

Von Manfred Meis

Entscheidung über Symbolfigur soll bis zum Frühjahr fallen

Bei der Umsetzung des Mobilitätskonzepts sollte der Vorschlag, den gesamten Ortskern Leuth einschließlich der Kreisstraße 3, Abschnitte als „Tempo 30“-Zone auszuweisen, berücksichtigt werden. Darum bittet der Verkehrs- und Verschönerungsverein (VVV) Leuth in einem Brief an Bürgermeister Christian Küsters. So werde vor allem der Wirrwarr auf dem Buscher Weg beendet, auf dem ortseinwärts Tempo 30 vorgeschrieben werde, ortsauswärts aber Tempo 50 zulässig sei. Auch auf der Straße Hampoel ist teilweise Tempo 50 zulässig.

Sorgfältig prüfen solle man die Anregungen, die regelmäßigen Verkehrsstaus auf der B 221 an der Ampelkreuzung Hampoel/Deller Weg durch einen Kreisverkehr aufzulösen; ebenso wird ein Kreisverkehr an der Einmündung der Hinsbecker Straße (L 373) in die B 221 vorgeschlagen. Weiter sollte der Schopspad ortsauswärts zur Einbahnstraße erklärt werden, um Irrfahrten von Bussen und Lastwagen auszuschließen.

Wie in der Bürgerwerkstatt zum Mobilitätskonzept wurde auch in der VVV-Hauptversammlung das Radfahren auf dem Wanderweg von der Leuther Mühle zum De Wittsee kritisiert – ein Dauerthema seit Jahrzehnten. Er ist nur für Fußgänger zugelassen, aber dies wird von Radlern „übersehen“. Aber auch für Fußgänger sei der Weg inzwischen ziemlich schmal, es werde an den Seiten nicht genug Gras und Gebüsch weggeschnitten. „Früher konnten wir dort sogar mit Nonningers Tretomobilen fahren“, erinnerte sich einer.

Sehr zufrieden ist der VVV mit der Umgestaltung des Südbereichs des Marktplatzes Petershof, die im Frühjahr mit dem Bau der Pergola abgeschlossen wurde. Einen großen Teil des Erfolgs könne der VVV auf seine Fahnen schreiben, meinte Vorsitzender Manfred Meis: „Wir haben ein Jahrzehnt lang immer wieder gedrängt, haben die Pläne den Bürgern vorgestellt, haben zu ihnen Stellung genommen und Anregungen gegeben.“ Selten sei in Leuth ein Projekt mit so viel Bürgerengagement begleitet worden.

Der Verein hat mit Hilfe eines 2000 Euro-Heimatschecks an 19 Straßennamenschildern sogenannte Legendenschilder anbringen lassen, die die Namen erklären, und dazu auch ein Faltblatt herausgebracht. Auf Stromkästen am Rande des neuen Petershofs hat der VVV Fotos aufkleben lassen, die zeigen, wie es dort noch vor rund 60 Jahren ausgesehen hat. Neben dem Schmitterhof wird auch an die Bäckerei und Restauration Dückers erinnert, die dort bis 1931 stand und nach einem Brand nicht wieder aufgebaut wurde.

Über den Vorschlag, nach dem Vorbild in den anderen Nettetaler Stadtteilen auch in Leuth eine Symbolfigur auf dem Petershof aufzustellen, wird derzeit noch weiter diskutiert. Zur Wahl stehen der Torfstecher, der Bauer und der Besenbinder, der auch eine Frau sein könnte. Der VVV erkundet noch Meinungen, um zum Jahresanfang 2022 eine Entscheidung zu treffen. Denn dass eine Figur ähnlich dem Jüüt oder Kiependreäger als Attraktion für den Marktplatz aufgestellt werden soll, ist bisher fast hundertprozentige Meinung.

In ihren Ämtern bestätigt hat die Hauptversammlung Heinz Robert Reiners (2. Vorsitzender), Willi Ridder (Kassenwart) sowie Norman Lord und Jutta Schürmann (Beisitzer).

Die Erinnerung an den Bauernhof Schmitter und den Brand in der Bäckerei Franz Dückers hält der VVV lebendig mit Fotos auf Stromkästen am Rande des Marktplatzes Petershof. Foto: VVV Leuth

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