Flugzeug muss aus Sicherheitsgründen abgebaut werden

Der Spielplatz am Ulmenweg in Leuth wurde im Auftrag der Stadt durch einen externen Spielplatzsachverständigen geprüft. Die an dem aus den 70er Jahren stammenden Kletterflugzeug festgestellten Mängel sind so umfangreich und in den wesentlichen Punkten in der Grundkonstruktion des Gerätes begründet, dass eine Reparatur nicht mehr möglich ist. Das Gerät entspricht, trotz seines zweifelsohne vorhandenen Charmes, in vielen Aspekten nicht mehr den heute gültigen Normen. Es muss deshalb aus Sicherheitsgründen entfernt werden. Da der Spielplatz in der heute vorliegenden Form zuletzt nicht mehr stark von Kindern frequentiert wurde, überprüfen das Grünflächenamt sowie das Jugendamt der Stadt Nettetal eine zukünftige Neuausrichtung des Spielplatzes und Geländes.

Tulpensonntagszug in Kaldenkirchen

Der Tulpensonntagszug in Kaldenkirchen beginnt in diesem Jahr um 13.11 Uhr. Die Zugaufstellung erfolgt ab 11 Uhr auf den Straßen Am Panneschopp, Bürdestraße, Südliche Wambacher Straße und Ravenstraße.

Die Anfahrt erfolgt aus Breyell kommend über die Kölner Straße, Friedrichstraße, Feldstraße, Poststraße, Juiser Feld und Steyler Straße und Am Panneschopp und je nach Zugnummer weiter über Bürdestraße, Südliche Wambacher Straße und Ravenstraße. Aus Richtung Leuth kommend über die Leuther Straße, Poststraße, Juiser Feld, Steyler Straße und Am Panneschopp je nach Zugnummer weiter über Bürdestraße, Südliche Wambacher Straße und Ravenstraße.

Der Zugweg führt über die Ravenstraße, Ringstraße, Jahnstraße, Van-Alpen-Straße, Vennstraße, Venloer Straße, Karlstraße, Kanalstraße, Entenpfad, Marktplatz, Klostergasse und Kehrstraße.

Der Zug löst sich auf der Kölner Straße und Friedrichstraße auf. Die Umzugsstrecke wird ab 12 Uhr für den Verkehr gesperrt.

Tulpensonntagszug 2017

Deutsche Glasfaser startet den digitalen Infrastrukturausbau in ersten Ausbaugebieten der Stadt Nettetal

Die Stadt Nettetal und die Unternehmensgruppe Deutsche Glasfaser haben eine Vereinbarung für den Glasfaserausbau in ersten Teilen der Seenstadt  getroffen. Ab sofort starten in verschiedenen Orten die sogenannten Nachfragebündelungen.

In den Orten Schaag, Am Kreuzgarten, Lötsch, Kindt, Onnert, Ritzbruch, Leutherheide, Breyell Nord, Breyell Süd sowie Leuth werden die Bewohner ab sofort über die Möglichkeiten und den detaillierten Ablauf eines kostenlosen Glasfaseranschlusses (FTTH) bis in ihr Haus informiert. Bereits ab Mitte November werden dann auch die Bewohner der Orte Hinsbeck, Büschen, Glabbach, Voursenbeck und Hombergen informiert.

„In den nächsten drei Monaten werden wir in einer umfangreichen Informationskampagne den Nettetalern die Vorteile eines Glasfaseranschlusses bis in die Wohneinheit näher bringen“, so Nicole Holländer von Deutsche Glasfaser. Hierzu werden die Anwohner per Post informiert, außerdem wird es in den Stadtteilen Informationsabende geben. Holländer: „Dabei werden alle Vorteile, der Technologieunterschied zum derzeitigen Kupfernetz, das Ausbauverfahren sowie das Angebot über die Dienste Internet, Telefonie und Fernsehen vorgestellt“. Damit Deutsche Glasfaser den Netzausbau realisieren kann, benötigt das eigenwirtschaftliche Unternehmen, welches für einen Ausbau keinerlei Förderung über Bund, Land oder Kommune benötigt, eine Akzeptanz von mindestens 40 Prozent der jeweiligen Ausbaugebiete. Wird diese Quote bis zu den Stichtagen (Stufe 1 am 1. Februar 2018, Stufe 2 am 1. März) erreicht, steht dem Glasfaserausbau nichts mehr im Wege.

Das Unternehmen hat für den potentiellen Ausbau dieser ersten zwei Phasen eine Investitionssumme in Höhe von zehn Millionen Euro zur Verfügung. Weiter möchte das Unternehmen im Anschluss auch in die noch verbleibenden Teile der Stadt Nettetal investieren. „Und es wird auch für die Gewerbegebiete in den kommenden Wochen attraktive Angebote geben“, kündigt Nicole Holländer an.

Informationsveranstaltungen

Vier Informationsveranstaltungen stehen bereits fest:

  • Schaag: Donnerstag, 2. November, ab 19 Uhr, Alter Braukeller, Kindt 17
  • Breyell/Onnert: Dienstag, 7. November, ab 19 Uhr Restaurant Olympia, Onnert 30
  • Breyell: Mittwoch, 8. November, ab 19 Uhr, Saal Kreuels, Lobbericher Straße 15
  • Leuth: Donnerstag, 9. November, 19 Uhr, Haus Kother, Hampoel 8

Alle Informationen, Termine und auch der aktuelle Stand der Nachfragebündelung stehen unter www.deutsche-glasfaser.de/netzausbau

Die Unternehmensgruppe Deutsche Glasfaser hat sich auf die Verlegung von Glasfasernetzen bis in die Wohneinheit spezialisiert. Hierbei wird auf veraltete Technologien, wie Kupfer, komplett verzichtet. Mit dieser Technologie kann bereits heute ein Gigabit-Netz geliefert werden. Mit einem eigenen Glasfaseranschluss hat man die Möglichkeit zwischen verschiedenen Produktpaketen, beispielsweise 100 Mbit/s, 200 Mbit/s, 500 Mbit/s im Up- und Download zu wählen.

Über Deutsche Glasfaser
Die Unternehmensgruppe Deutsche Glasfaser mit Sitz in Borken plant, baut und betreibt anbieteroffene und technologieneutrale Glasfaser-Direktanschlüsse für private Haushalte und Unternehmen. Innovative Planungs- und Bauverfahren machen FTTH-Netze erstmals im ländlichen Raum wirtschaftlich. Als privatwirtschaftlicher und starker Investor ist Deutsche Glasfaser bundesweit unabhängiger und kooperativer Partner der Kommunen. Deutsche Glasfaser hat ihren Ursprung in der niederländischen Reggeborgh-Gruppe. Seit Mitte 2015 agiert das Unternehmen unter mehrheitlicher Beteiligung des international engagierten Investors KKR. Rund 1,5 Milliarden Euro Kapital stehen für die weitere Ausbauplanung mit der Versorgung von einer Million Haushalten und Unternehmen bereit.

v.l.n.r.: Marco Westenberg, Robbert Ubachs, Nicole Holländer und Anne Zaunbrecher von Deutsche Glasfaser mit Bürgermeister Christian Wagner. Foto: Stadt Nettetal

Zum Sommerfest das passende Sommerwetter

Gutes Wetter, gute Laune und ein reger Besucherandrang – das Sommerfest des Löschzuges Leuth wurde zu einer erfolgreichen Veranstaltung. „Wir sind sehr zufrieden und waren überrascht über die große Anzahl der Gäste an beiden Tagen, trotz der vielfältigen Veranstaltungen am Wochenende“, lautete das Resümee von Leuths Löschzugführer Jan Niklas Schmitz.

Viele Leuther nutzten bereits den Samstagabend, um in gemütlicher Runde bei der 90er- Jahre-Party mit dem DJ-Team Dohlenevent und den Kameraden des Löschzuges zu feiern. Dabei genoss man einen lauen Sommerabend mit kühlen Cocktails, die an diesem Abend der Renner waren.

Am Sonntag fanden die jungen Besucher Abwechslung beim Kinderschminken auf der Hüpfburg und bei Kutschfahrten. Die kleinsten Besucher hatten den ganzen Tag alle Attraktionen fest in ihrer Hand und eilten von einer zur nächsten. Die warmen Temperaturen hinderten sie nicht daran, auch nur für einen Moment ihr Temperament etwas zu bändigen. Die Aufführung des Kindergartens aus Leuth und die Übung der Jugendfeuerwehr setzten jeweils weitere Akzente. Die im Unterrichtraum aufgebaute kleine historische Ausstellung, die Reinhold Heußen und Mathias Wefers organisierten, gab viele historische Details des Feuerwehrwesens in Leuth preis, die bei den Besuchern regen Anklang fand.

Auf Einladung des Löschzuges präsentierte sich auch das Nettetaler THW mit Fahrzeugen, einer kleinen Bobycar-Rennstrecke, einer Schaukel und einem Gerüst, an dem man verschiedene Geschicklichkeitswettbewerbe durchführen konnte. Eine weitere feuerwehrhistorische Seite stellten die ausgestellten Fahrzeuge und Anhänger dar, die bei so manchem Feuerwehrmann und Besucher Erinnerungen hervorrief oder zum Schwelgen verleitete. Unter den Klängen des Pfarrorchester Leuth ließ sich das reichhaltige kulinarische Angebot entspannt genießen und nette Gespräche führen.

Das nächste Sommerfest des Leuther Löschzuges findet in zwei Jahren statt.

Lebhaftes Stadtteilgespräch in Leuth

Dass ihnen ihr Stadtteil und der direkte Kontakt mit der Nettetaler Stadtverwaltung am Herzen liegt, bewiesen rund 30 Leutherinnen und Leuther am Donnerstagabend. Bürgermeister Christian Wagner hatte gemeinsam mit Mitarbeitern des Rathauses zum Stadtteilgespräch ins Haus Kother-Wessig eingeladen und informierte die Bürger über Themen, die den kleinsten Nettetaler Stadtteil betreffen. Die meiste Zeit nahm dabei die offene Fragerunde in Anspruch. Hier wandten sich die Bürgerinnen und Bürger mit ihren Problemen und Anliegen auf dem kurzen Dienstweg an die Verwaltung. Neben der Schulsituation, der Umgestaltung des Petershofes, Überschwemmungen nach Starkregen, Geschwindigkeitsbegrenzungen oder dem Zustand der Bauruine des VIP-Clubs im Hampoel war auch die Entwicklung ländlicher Räume ein Thema des Abends. Mit der Frage „Wo drückt der Schuh?“ entwickelte sich eine muntere Diskussion, bei der alle kleineren und größeren Probleme angesprochen wurden. Im Nachgang standen der Bürgermeister und seine Mitarbeiter noch zu persönlichen Gesprächen zur Verfügung und freuten sich über das rege Interesse der Leutherinnen und Leuther, die das Angebot der Stadt Nettetal zu einem direkten und unkomplizierten Austausch gerne nutzten.

Stadtteilgespräch Leuth 2017
Stadtteilgespräch Leuth 2017
Foto: Stadt Nettetal

Stadtteilgespräch in Leuth

Am Donnerstag, 29. Juni, findet wieder ein Gespräch zwischen Stadtverwaltung und Bürgerinnen und Bürgern statt. Zur „Netten Runde“ lädt Bürgermeister Christian Wagner deshalb herzlich um 20 Uhr in die Gaststätte Haus Kother-Wessig, Hampoel 8 in 41334 Nettetal-Leuth ein. Gerne beantworten der Bürgermeister oder seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter alltägliche Fragen oder Anliegen, die dann vor allem den Stadtteil Leuth betreffen werden. Aktuelle Themen, die den Bürgerinnen und Bürgern am Herzen liegen, können bereits im Vorfeld der Stadtverwaltung mitgeteilt werden. Für Fragen steht Jan van der Velden unter Telefon 02153/898-8112 oder per E-Mail jan.vandervelden@nettetal.de gerne zur Verfügung.

Stadtteilgespräch in Leuth

Am Donnerstag, 29. Juni, findet wieder ein Gespräch zwischen Stadtverwaltung und Bürgerinnen und Bürgern statt. Zur „Netten Runde“ lädt Bürgermeister Christian Wagner deshalb herzlich um 20 Uhr in die Gaststätte Haus Kother-Wessig, Hampoel 8 in 41334 Nettetal-Leuth ein. Gerne beantworten der Bürgermeister oder seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter alltägliche Fragen oder Anliegen, die dann vor allem den Stadtteil Leuth betreffen werden. Aktuelle Themen, die den Bürgerinnen und Bürgern am Herzen liegen, können bereits im Vorfeld der Stadtverwaltung mitgeteilt werden. Für Fragen steht Jan van der Velden unter Telefon 02153/898-8112 oder per E-Mail jan.vandervelden@nettetal.de gerne zur Verfügung.

Stein + Fliesen mit neuer Ausstellungshalle

Im direkten Grenzraum zwischen Venlo, Leuth und Kaldenkirchen wurde schon immer tüchtig Gas gegeben. Bis Ende der 1980-Jahre fanden in dem berüchtigten Motodrom spektakuläre Autospeedway-Rennen mit bis zu 20.000 Zuschauern statt. Genau an dieser Stelle drücken heute zwei Männer auf ganz andere Weise auf die Tube: Marc-Yves Crins und Christian Schummers haben hier mit ihrer noch jungen Firma Stein + Fliesen eine neue Heimat gefunden.
„Wir bieten alles, was der Fach- und Hobbyheimwerker zum Thema Fliesen, Steine und Gestaltung seines Außengeländes benötigt“, so die beiden Geschäftsführer. Und das Besondere: alle Materialien können als fertig verlegte Muster in ihrer richtigen Wirkung betrachtet und begangen werden. „Das erleichtert vielen Kunden die Entscheidung“, so Schummers. Das Outdoor-Ausstellungsgelände ist rund 25.000 Quadratmeter groß und in der Region sicherlich einzigartig. Seit einigen Tagen ist auch die neue Ausstellungshalle fertig. Hier werden die Indoor-Artikel wie Fliesen in Beton-, Holz- und Natursteinoptik ausgestellt. Außerdem befinden sich dort die Büros und eine große Lagerhalle.

Geplant hat die moderne, rund 1.000 Quadratmeter große Halle der Nettetaler Architekt Georgios Kefalas, der betont, dass die hochwertigen Produkte auch eine hochwertige Präsentation benötigen: „Das Gesamtkonzept muss einfach stimmig sein“, so Kefalas, der ergänzt, dass das aber nicht zwangsläufig auch teuer sein muss. So wirkt die neue Halle durch die großen Fensterelemente freundlich und einladend. Bürgermeister Christian Wagner ließ sich von den beiden Unternehmern und dem Architekten kurz vor der offiziellen Eröffnung den neuen Betrieb zeigen und war begeistert: „Hier entwickelt sich ein toller Betrieb“, freute sich Wagner. Ein weiteres Standbein sind die dort schon länger angebotenen Schüttgüter wie Sand, Steine oder Splitt. „Bei uns bekommen Sie alles und in jeder Größe, vom Eimer bis zum LKW“, so Crins. Vor wenigen Tagen hat sich außerdem ein Werkzeugmietservice auf dem Gelände angesiedelt, für den noch eine weitere Halle gebaut wird.

Große Eröffnungsfeier:
Am kommenden Samstag und Sonntag (13. und 14. Mai, jeweils von 9 bis 16 Uhr) findet eine große Eröffnungsfeier mit einem umfangreichen Unterhaltungsprogramm statt.
Stein + Fliesen Zentrum Niederrhein GmbH, Deller Weg 109, 41334 Nettetal, www.steinundfliesen.com

Bildunterschrift v.l.: Christian Schummers, Christian Wagner, Georgios Kefalas, Marc-Yves Crins. Foto: Stadt Nettetal

Leuth und Hinsbeck bewähren sich als Erholungsorte

Hinsbeck und Leuth sind bereits seit August 1993 anerkannte Erholungsorte. Durch eine Gesetzesänderung muss diese Anerkennung jetzt alle zehn Jahre auf den Prüfstand (Reprädikatisierung laut Novellierung des Kurortgesetzes KOG 2007). Nettetal ist die erste Kommune im Regierungsbezirk Düsseldorf, die nach der neuen gesetzlichen Grundlage erneut als Erholungsort anerkannt wurde.

Voraussetzung für die Anerkennung als Erholungsort sind unter anderem angemessene Grünflächen sowie Angebote zur Wissensvermittlung, Kommunikation und Unterhaltung, aber auch eine erholungsgerechte Infrastruktur (z.B. ausgeschilderte Rad- und Wanderwege). Bei einer Begehung Anfang Juni haben sich Vertreter der Bezirksregierung von den Erholungsqualitäten Hinsbecks und Leuths überzeugen können. Besonders hervorgehoben wurde das Naturschutzgebiet Krickenbecker Seen mit seinen zahlreichen Freizeit- und Informationsangeboten.

In einer Feierstunde im Informationszentrum, eröffnet durch Lieder der Vorschulkinder des Leuther Kindergartens sowie musikalisch begleitet durch „Dat Kaiser-Duo“, freute sich Nettetals Bürgermeister Christian Wagner: „Wir können heute mit Stolz behaupten, dass wir uns seit der ersten Ernennung im Jahr 1993 stetig, nachhaltig und zukunftsorientiert weiterentwickelt haben. Die Infrastruktur wurde deutlich verbessert, touristische und verkehrliche Einrichtungen den gewachsenen Anforderungen angepasst.“

Auch Landrat Dr. Andreas Coenen würdigte die Auszeichnung: „Erholungsort wird man nicht so einfach, Erholungsort bleibt man aber auch nicht so einfach. Die Auszeichnung ist sehr werthaltig, Leuth und Hinsbeck können sich im touristischen Bereich auch zukünftig selbstbewusst präsentieren.“

Im Regierungsbezirk sind außer Nettetal nur Emmerich und Kevelaer als Erholungsorte sowie Xanten als Luftkurort nach KOG zertifiziert.

Erholungsort 2016
v.l.: Ansgar Reichmann, Leiter der Biologischen Station Krickenbecker Seen, Bürgermeister Christian Wagner, Regierungspräsidentin Anne Lütkes, Landrat Dr. Andreas Coenen. Foto: Stadt Nettetal