Sirenen stehen am 14. Januar auf dem Prüfstand

Am kommenden Samstag, 14. Januar, testet die Kreisleitstelle Sirenen im Kreis Viersen. Ab 11 Uhr sind dann in kurzen Abständen die Test-Signale zu hören. Eine Gefahr für die Bevölkerung besteht nicht.

Zum ersten Mal wird bei diesem Probealarm auch das in der Kreisleitstelle installierte Modulare Warnsystem (MoWaS) mit einbezogen. Mit diesem Warnsystem ist es möglich den Bürgern über die Warn-App „NINA“ (Notfall – Informations- und Nachrichtenapp) direkt entsprechende Mitteilungen zukommen zu lassen. Die App kann im Google-Play-Store (für Android-Handys) bzw. im App-Store (für IOS-Geräte) kostenlos heruntergeladen werden.

NINA App
Die Warn-App NINA (Notfall-Informations- und Nachrichten-App) warnt Sie deutschlandweit vor Gefahren, auf Wunsch auch für Ihren aktuellen Standort. Bei Fragen oder Problemen stehen wir Ihnen unter NINA@bbk.bund.de gerne zur Verfügung.

Die Auslösung des Probealarms erfolgt mit folgenden Signalen:

· 11:00 Uhr: Entwarnung (einminütiger Dauerton)
· 11:06 Uhr: Warnung (einminütiger Heulton) Bedeutung „Rundfunkgerät einschalten und auf Durchsagen achten“.
· 11:12 Uhr: Entwarnung (einminütiger Dauerton)

Im Juli 2014 hat der Kreis Viersen die Sirenenalarmierung wieder eingeführt. Ein routinemäßiger Funktionstest findet seitdem alle drei Monate statt. Der Kreis möchte die Bevölkerung mit dem akustischen Signal im Ernstfall auf Gefahren durch Krisen und Großschadenslagen aufmerksam machen.

www.kreis-viersen.de/sirene

„Leuth – unser Dorf“ der Film

Nettetals kleinster Stadtteil kommt in einem Film ganz groß heraus

Leuth - unser Dorf
Leuth – unser Dorf – Titelbild

Es sollten 45 Minuten sein, doch nun sind es 76 geworden: „Leuth – unser Dorf“ heißt der Film, in dem der Hobbyfilmer Willy Engels ein liebevolles Porträt des Ortes und seiner Menschen zeichnet. Rund zwei Jahre hat er daran gearbeitet und so viele Filmbilder gesammelt, dass er der DVD eine zweite mit „Bonus“-Material hinzufügt, in der einzelne Kapitel noch vertieft werden.

Leuths Ortsvorsteher Heinz-Robert Reiners ist hocherfreut. „Nun haben wir eine Dokumentation über unser Dorf, die nicht nur für die Bewohner selbst interessant ist, sondern auch für jene, die sich für das Wohnen und Leben am Rande der Netteseen interessieren.“ Das erscheint ihm besonders wichtig, zumal sich der Ort gerade für den Zuzug von weiteren Bürgern mit einem neuen Baugebiet rüstet, in dem in diesen Tagen die ersten Häuser „aus dem Boden wachsen“.

Als Engels vor gut zwei Jahren seine Filmidee vor einem kleinen Kreis von Mitgliedern der Heimatfreunde und des Verkehrs- und Verschönerungsvereins (VVV) erläuterte, fand er sofort Zustimmung und Mitstreiter. Fortan trafen sich Hans-Willi Heinen, Christian Litjens, Anneliese Nowak, Wolfgang Peters und Johannes Wolters mit ihm immer wieder zu Gesprächen über das Drehbuch und die wichtigen Dorfereignisse, die festgehalten werden sollten. „Wir haben das Projekt und das Team gerne unterstützt“, unterstreicht VVV-Vorsitzender Manfred Meis.

Für Engels ist dies nicht der erste Film, wohl aber der längste. Nach privaten Vorübungen bei Urlaubsfilmen hat der heute 78-Jährige Halbstundenfilme über die evangelische Kirche in Kaldenkirchen und die Sequoiafarm gemeinsam mit seinem Vetter Hermann-Josef Engels hergestellt. Dieser hatte für die eindrucksvollen Aufnahmen der Fronleichnamsprozession auch die zweite Kamera in der Hand. Den Umfang der Arbeit hatte sich Engels so nicht vorgestellt: „Manchmal musste man zwei Stunden drehen, um 30 Sekunden Film zu haben.“ Auch ein Vogelschuss kann sehr lange dauern.

Schon bald hat das Team gesehen, dass die anvisierten 45 Minuten nicht ausreichen. So wurde 76 Minuten daraus – und zusätzlich entstand eine zweite DVD mit 16 Bonusclips, in denen manches Thema weiter vertieft wird. Der Film ist in Kapitel (Rundgang, Geschichte, Vereine, Sport, Landwirtschaft, Gewerbe usw.) gegliedert, die dank digitaler Technik einzeln angesteuert werden können. Natürlich wuchert der Film mit der Natur – vor allem im Schlusskapitel bei Spaziergängen entlang der Nette zu allen Jahreszeiten.

„Ich bin wirklich begeistert“, lobt Nettetals Bürgermeister den Film; es hat ihn beeindruckt, „was hier auf die Beine gestellt wurde“. Er stellt die „filmisch guten Bilder“ heraus, bewundert die „echten Luftaufnahmen“ und den professionellen Filmschnitt. Inhaltlich biete der Film mit seinen zahlreichen Kapiteln für jeden etwas; er sei nicht nur für Leuther selbst interessant, sondern auch für die übrigen Nettetaler Bürger, die den kleinsten Stadtteil einmal vertiefend kennenlernen wollten: „Hut ab!“.

„Leuth – unser Dorf“ ist für 9,90 Euro erhältlich bei der Volksbank in Leuth, beim Buchladen in Kaldenkirchen und bei der Buchhandlung Matussek in Lobberich. Bei Youtube kann man sich einen zweiminütigen Trailer ansehen:

Sommerabend mit beschwingter Musik

LEUTH (mm) Als die ersten Töne des Marsches „Jubilissimo“ erklangen, schien auch die Sonne durch das sich rasch erweiternde Wolkenloch: Das Open-Air-Konzert des Pfarrorchesters St. Lambertus Leuth in den Anlagen des Ateliers van Eyk am Rande der Venloer Heide war gerettet; nur einige Mücken störten hin und wieder den Musikgenuss. Zum vierten Male hatte das Pfarrorchester zu diesem „Abend für die Sinne“ eingeladen: Während des Spiels der Musiker tauchten Jona Thelen und Luca Scaribgella mit ihrer Lichtschow das alte Gemäuer des frühern Flugzeughangars in bunte Farben.

Das Sommerkonzert bietet den Musikern die Gelegenheit, das breite Repertoire auch jenseits von Schützenfesten und Weihnachtskonzerten zu präsentieren. So spielten die über 40 Musiker/innen zwischen zwölf und 82 Jahren unter der Leitung von Peter Mahr nicht nur Marschmusik und Polkas, sondern auch Musical-Melodien und alte Jazzstücke. Höhepunkte waren das Medley „König der Löwen“ mit Melodien aus dem Disney-Film und der „St. Louis-Blues“, den vor allem Louis Armstrong bekannt gemacht hat.

Das Sommerkonzert wurde begleitet von einer Ausstellung in den Atelierräumen mit Werken der Textilkünstlerin und Keramikern Dorothea van Eyk und Mieke Spolders, die das Erbe des Künstlerehepaares Anton und Dorothea van Eyk hütet. Es wurde diesmal zwei Monate eher als sonst veranstaltet und lag somit zwischen dem Azubi-Probewochenende und dem Jugendvorspiel. An dem Probewochende nahmen über 40 Kinder, Jugendliche und Erwachsene teil, um in intensiver persönlicher Schulung das Instrumentenspiel einzeln und gemeinsam zu verbessern. Die Resultate werden beim Jugendvorspiel am Sonntag, 3. Juli, um 17 Uhr, in der Grundschule zu hören sein. Für die Nachwuchsmusiker geht es darum, den nächsten „Meilenstein“ zu erreichen, um auch im Hauptorchester mitspielen zu können.

Das Pfarrorchester bestreitet in diesem Jahr insgesamt 46 Auftritte. Die wichtigsten in den nächsten Monaten sind die Schützenfeste in Leutherheide und Lobberich, das Zirkusfestival in Maria Heferin (20. August) und die Weihnachtskonzerte am 17. und 18. Dezember in der Pfarrkirche.

Sommerkonzert 2016
Leuths Pfarrorchester mit Dirigent Peter Mahr beim Sommerkonzert im „Orchestergraben“ am Atelier van Eyk in der Venloer Heide.

Leuth soll festlich geschmückt werden

Zum Schützenfest an den Pfingsttagen vom 14. bis 17. Mai soll das Dorf wieder festlich geschmückt werden. Das können Schützenkönig Arno Bein und seine Minister Stefan Das und Peter Meiners nur erreichen, wenn andere helfen. Zur gemeinsamen Planung laden sie daher alle Vertreter der Leuther Straßengemeinschaften für Donnerstag, 21. Januar, um 20 Uhr in das Haus V in Leuth ein. Anlässlich des Schützenfestes besteht die Möglichkeit, St. Lambertus Fahnen über eine Sammelbestellung zu beziehen. Von der Redaktion StadtSpiegel.

Dirk Werkes folgt Berthold Simons für den Bezirk Leuth, Breyell und Schaag

Dirk Werkes ist neuer Bezirksschornsteinfeger für die Nettetaler Ortsteile Leuth, Breyell und Schaag. Seit 1. Januar ist der 52-Jährige aus Kaldenkirchen im Kreis Viersen tätig. Bereits seit 1983 ist er Schornsteinfeger – zuletzt in Krefeld. Dirk Werkes wird sich in den kommenden Wochen den Bürgern als neuer Bezirksschornsteinfeger vorstellen. Werkes folgt auf Berthold Simons, der zum 31. Dezember nach 50 Jahren im Dienst des Feuerschutzes in Ruhestand gegangen ist. Nach der Lehr- und Gesellenzeit hatte der damalige Regierungspräsident Düsseldorfs Simons zum Bezirksschornsteinfeger bestellt. Seit 1990 war er im Nettetaler Bezirk tätig.