Wird Wilfried Dellen Kaiser?


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Leuth hat wieder einen Schützenkaiser

Nach 2001 und 2008 zieht Wilfried Dellen 2019 erneut auf Der 1. Brudermeister der St. Lambertus-Schützenbruderschaft Leuth, Wilfried Dellen, hat sich einen Traum erfüllt: Er holte zum dritten Mal den Vogel von der Stange und darf sich damit Schützenkaiser nennen. Das hatte in der über 400jährigen Geschichte der Bruderschaft bisher nur Toni Thelen 1974, 1984 und 1992 geschafft. Der neue Schützenkaiser kommt ohne Minister aus, aber „die ganze Kaisergarde steht hinter mir“. So heißen nun die Schill’schen Offiziere. Die über 20 Mann starke Truppe hatte den Kaiseraspiranten auch kräftig beim Vogelschuss auf dem Gelände des Mayhofcafés Winkelmann in der Venloer Heide unterstützt. Da Dellen anders als 2015 keinen Konkurrenten hatte, haben wir „einen leichten Vogel auf der Stange befestigt“, verriet der 5. Brudermeister Christoph Funken. So trudelte der letzte Rest des papageibunt angemalten Holztieres schon nach dem 76. Schuss zur Erde nieder. Am Abend feierten die Schützen ihren neuen Kaiser Wilfried und die Kaiserin Carola beim Krönungsball im Saal Dückers. Zur Herbstkirmes am Sonntag sorgte die Bruderschaft für allerlei Kurzweil am Pfarrzentrum Neyenhof. Im Mittelpunkt stand der Nachwuchs. Kinderschützenkönig/in wurden Patrick Hölzel und Nele Schummers, bei den Jungjägerschützen erwarben Luca Nelißen und Jasmin Schürmann die Königswürde. Der geplante Umzug der Jung-Majestäten durch den Ort fiel dem Regenwetter zum Opfer.. Das seit einigen Jahren mit der Herbstkirmes verbundene Patronatsfest schließt die Bruderschaft an diesem Montag um 10 Uhr mit einer Messe in der Pfarrkirche St. Lambertus und einem sich anschließenden Frühschoppen im Gelagehaus Dückers ab.

Großes Leuther Dorffest

Großes Leuther Dorffest mit Vogelschuss, Krönungsball, Kinder- und Jungschützenfest, Patronatsfest und Kirmes Die St. Lambertus Schützenbruderschaft in Leuth plant für das Wochenende 22 – 24. September 2018 wieder ein Dorffest mit großem Vogelschuss, Krönungsball, Kinder- und Jungschützenfest, Patronatsfest und Kirmes. Alle Bürger sind herzlich eingeladen. Die Vorbereitungsarbeiten für das Wochenende wurden maßgeblich vom 4. Brudermeister Peter Meiners sowie vom 5. Brudermeister Christoph Funken mit Unterstützung des gesamten Vorstands getragen. Auch der Kindergarten half mit. Die Kinder bemalten den Schützenvogel. Die Umzüge werden vom Leuther Pfarrorchester und dem Kaldenkirchener Trommlercorps „Frisch Auf“ begleitet. Am Samstag, 22.09. treffen sich die Schützen beim Altkönig Arno Bein. Auf dem Weg zum Vogelschuss gibt es einen Zwischenstopp an der Michaelskapelle mit einem Wortgottesdienst. Die Schützen kommen voraussichtlich um 14 Uhr am Hofcafe Winkelmann an. Nach 27 Jahren wird wieder um die Kaiserwürde gekämpft. Wilfried Dellen, 1. Brudermeister und Vorsitzender der Leuther Bruderschaft war bereits 2001 und 2008 Schützenkönig und will es noch einmal versuchen. Im Erfolgsfall wird ihn sein kompletter Schützenzug als Minister begleiten. Weitere Bewerber können sich beim 2. BM Sven Withofs oder beim 3. BM Willi Ridder, der den Vogelschuss leiten wird melden. Diese stehen vertraulich für weitere Informationen zur Verfügung. Gegen 18 Uhr ist der Abmarsch zum neuen König oder Kaiser geplant. Der Krönungsball beginnt am gleichen Tag um 19.30 Uhr im Saal Dückers, Dorfstraße. Der Eintritt ist frei. Für Musik und Unterhaltung sorgt die DJ-Gruppe „Das Team“. Der Sonntag beginnt mit dem traditionellen Schützenfrühstück in der Gaststätte Kother-Schürmann, Hampoel. Nach dem feierlichen Hochamt gibt es einen großen Umzug durch Leuth. Dieser endet am Neyenhof, wo das Patronatsfest gefeiert wird. Hier wird auch eine Kirmes stehen, die u.a. mit einer kleinen Eisenbahn und einer Süßwarenbude bestückt sein wird. Die Bruderschaft wird zuvor im Kindergarten Freichips verteilen. An der Wurfbude werden die Kinder vom 1. – 4. Schuljahr um König/in und Minister/in kämpfen. Der Schützenzug Sappeure wird einen Laserschießstand betreuen, an dem die Jungschützen (5. Schuljahr bis einschließlich 15 Jahre) ihren Wettkampf austragen werden. Erstmals in der Geschichte der Leuther Bruderschaft wird es neben dem Jungschützenkönig auch eine Jungschützenkönig geben. Die Wettbewerbe beginnen am 23.09. um 13 Uhr. Gegen 15 Uhr startet ein kleiner Umzug der Kinder- und Jungschützen gemeinsam mit dem Leuther Pfarrorchester. Anmeldungen sowohl für Kinder- als auch Jungschützen nimmt Vera Schrörs unter Tel. 0152 298 846 43 entgegen. Am Freitag, 21.09. um 16:30h gibt es eine Uniformanprobe für Kinder- und Jungschützen am Neyenhof. Die Bruderschaft stellt die Kostüme kostenlos zur Verfügung. Anschließend wird der Umzug geprobt. General Michael Schürmann wird dem neuen Kindergeneral beratend zur Seite stehen. Jugendliche, die beim Schützenfest am 11. Mai 2019 mindestens 16 Jahre alt sind, können sich am 23.9. von 14 – 15 Uhr am Neyenhof als Jäger anmelden. Das Patronatsfest endet um 18 Uhr. Am Montag, 24.09. um 10 Uhr ist eine Schützenmesse mit anschließendem Frühschoppen im Gelagehaus Dückers.

Generalversammlung der St. Lambertus Schützenbruderschaft

Die Leuther Bruderschaft hat am 1. April gewählt. Sven Withofs und Peter Meiners bleiben 2 weitere Jahre im Amt (2. und 4. Brudermeister). Die Jahrhunderte alte Tradition des Chronisten endete. Der 3. Brudermeister übernimmt zukünftig diese Aufgabe und ist zusammen mit den ersten beiden Brudermeistern für die Geschäftsführung zuständig. Willi Ridder wurde für ein Jahr in dieses Amt gewählt. Die neu geschaffene Position des 5. Brudermeisters übernimmt ebenfalls für ein Jahr Christoph Funken.  Im Mittelpunkt der Versammlung stand eine Satzungsänderung. Neben den Änderungen der Vorstandsämter soll das 4-Augenprinzip eingeführt werden. Die Vogelschussbedingungen sollen nur durch Mitgliederbeschluss geändert werden können. Der Vorstand kann bei Beitragsrückständen Mitglieder ausschließen. Einladungen sollen per E-Mail und Aushang erfolgen können. Der Vorstand möchte dennoch die Mitglieder ohne Internetanschluss weiterhin in Papierform zu Versammlungen einladen. Die vorgeschlagenen Änderungen wurden einstimmig beschlossen. Wegen eines Immobilienerwerbs und Ausgaben zum Schützenfest im vergangen Jahr sollen die Ausgaben in den nächsten 2 Jahren reduziert werden. Dennoch möchten die Mitglieder mit Spenden dem Schulverein beim Kauf eines Whiteboards und der Landjugend bei der Renovierung eines Schaltkastens im Jugendraum helfen. 2. Brudermeister und Kassierer Sven Withofs stellte den Kassen- und Vermögensbericht vor. Die Kassenprüfer Bernd Nelißen und Michael Eichler bescheinigten ihm eine einwandfreie Kassenführung. Das neue Gelagehaus der Bruderschaft ist die Gaststätte Kother-Schürmann, die auch zukünftig die Bewirtung beim Patronatsfest übernehmen soll. Der nächste Vogelschuss ist am 22. September 2018 bei Winkelmann. Text und Foto: St. Lambertus Schützenbruderschaft 1610 e.V. Nettetal-Leuth

Jahreshauptversammlung des Löschzuges Leuth

Von Dirk Heussen, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Freiwillige Feuerwehr Nettetal Im Jahr 2016 steigerte sich das Einsatzaufkommen um 19 auf 53 Einsätze. Die abgehaltenen Dienste und der Besuch von Lehrgängen ließen den Mitgliedern des Löschzuges Leuth wahrlich keine Langeweile aufkommen. Diese Bilanz zogen Löschzugführer Jochen Meiners und Geschäftsführer Hartwig Janßen im Jahresrückblick, bei denen sie die 1023 Einsatzstunden, 1910 Dienst- und Lehrgangsstunden des ehrenamtlichen Einsatzes herausstellten. Der dreitägige Ausflug im September nach Regensburg stellte den kameradschaftlichen Höhepunkt, den allen Teilnehmern kulturell und kulinarisch gut in Erinnerung bleibt. Bereits im letzten Jahr teilte Löschzugführer Jochen Meiners mit, dass er sein Amt als  Löschzugführer nach 11 Jahren aus persönlichen Gründen zur Jahreshauptversammlung niederlegt und in andere Hände übergeben möchte. Die weit im Voraus angekündigte Veränderung nutze der Löschzug, um einen Nachfolger zu finden. Dieser zeichnet sich durch Jan Niklas Schmitz ab, den man mit einem klaren Ergebnis zum Löschzugführer wählte. Wehrführer Leo Thoenissen gratulierte Schmitz und überreichte ihm geleichzeitig die Ernennungsurkunde, verbunden mit den besten Wünschen zur Übernahme dieser verantwortungsvollen Aufgabe. Nach dieser Amtshandlung übernahm Jan Niklas Schmitz die weitere Leitung der Versammlung und führe sie souverän zu Ende. Ortsvorsteher Heinz Reiners schloss sich der Gratulation an und wünschte eine gute Hand für die Führung des Löschzuges. Mit einem Geschenk in Form einer Ballonfahrt dankte der Löschzug Jochen Meiners für seinen langjährigen Einsatz rund um den Löschzug. Kassierer Dirk Moll zeichnete den Verlauf der Mannschaftskasse auf. Dem Vorschlag von Kassenprüfer Michael Schrörs und Jan Nelißen für einwandfreie Kassenführung Entlastung zu erteilen, stimmten die Anwesenden zu. Als neuer Kassenprüfer wird Vincent Vogel für zwei und Michael Schrörs für ein weiteres Jahr in Aktion treten. Durch die Neuwahl des Zugführers war es nötig, zwei weitere Ämter, die Jan Niklas Schmitz inne hatte, neu zu besetzen. Die Funktion des Beisitzers geht auf Jan Nelißen über und die Verantwortlichkeit des Atemschutzgerätewartes übernimmt Chris Paland. Bei den weiteren Anpassungswahlen viel die Aufgabe als neuer Fahnenträger auf Dieter Schroers und Johannes Josef Klass wird erstmals die neu geschaffene Funktion der Vertrauensperson übernehmen. „Das laufende Jahr wird abwechslungsreich, hierfür genügt schon der Blick auf den Dienstplan und der anstehende Tag der offenen Tür am 26./27. August 2017 sind nur einige Termin, die wahrlich keine Langeweile aufkommen lassen“ so Löschzugführer Jan Niklas Schmitz in seinem Schlusswort.

Brandterhof

Das Kreuzherrenkloster zu Venlo als Grundeigentümer in Leuth Von Josef Funken, Breyell Das im Jahre 1399 gegründete Kreuzherrenkloster zu Venlo an der Klaasstraat, dessen Besitz durch die Franzosen 1797 verstaatlicht und dessen Gebäude mit der Kirche im letzten Kriege zerstört wurden, verfügte im Ausgang des 18. Jahrhunderts in Venlo und den umliegenden orten Süchteln, Bracht, Breyell, Leuth über ganz erheblichen Grundbesitz, der zum größeren Teil durch Vermächtnisse und zum kleineren Teil durch Ankäufe an das Kloster gekommen war. Die bedeutenden jährlichen Einkünfte aus diesem Besitz setzten die Kreuzherren instand, ihre Aufgaben zu erfüllen. Der Klosterbesitz in der Gemeinde Leuth machte nahezu ein Siebtel der damaligen gesamten Ackerfläche der Gemeinde aus. Er bestand aus den drei großen Höfen Tüllingsgut, Thevengut und Branderhof; außerdem hatte das Kloster kleinere Besitzungen und einige Renten erworben. Der älteste Verkaufsbrief datiert vom Jahre 1460 auf Sankt Bernards Abend, mit dem die Gebrüder Gerhart und Wilhelm Roesen, damals Besitzer des Roesenhofes (der auch Hansenhof hieß und ursprünglich ein Teil des großen Hofes Leuth war), erklären, aus ihren Gütern an die Kreuzherren zu Venlo ein Haus mit einem Hof und seinem Zubehör von insgesamt fünfzig Morgen verkauft zu haben. Dieses Erbe habe Jakob von Kreckenbeck seiner Zeit angekauft, es sei gelegen an der Lomstraße gegenüber Aleit’s van Baerle Hof. Aleits Hof war aber der Hof Hampoel (heute Dammer/Seves); der 1460 verkaufte Hof lag diesem Hof Hampoel gegenüber an der Lomstraße und war die heutige Hofstelle Fritz Dellen, die früher einen größeren Hof darstellte, auf dem als Pächter vor 1800 unter anderen die Familien Dammer und Kerren saßen. Sechszehn Jahre später erschienen vor Reiner von Holthusen, Drost des Amtes Krickenbeck, und vor den Schöffen der Dingbank in Leuth „Willem Roesen van Leuyt und Agnes van ghen Houth (von Holt), Eheleute“, und bekennen, daß sie mit Genehmigung ihres Lehnsherren 28 Morgen Ackerland aus dem an der Lumstraten gelegenen Gut Gruythuyserhof an die Kreuzherren zu Venlo verkaufen. Es handelte sich hierbei um drei große Flurstücke, die im Felde zwischen Leuth und Kaldenkirchen lagen; der Kaufpreis betrug 125 Gulden. Wegen dieses Verkaufs legte um das Jahr 1550 – also 74 Jahre nach Verkaufsabschluß – Wilhelm von Wachtendonk, damals Mitbesitzer des Rosenhofes in Leuth, vor dem Leuther Gericht Klage ein und führte zur Begründung aus, daß Herzog Arnold von Geldern untersagt habe, Erb-, Lehn- und Zinsgüter an Klöster zu verkaufen, weshalb das veräußerte Ackerland an die rechtmäßigen Erben des Wilhelm Roesen fallen müsse. Die Schöffen von Leuth schienen dieser Sache jedoch nicht gewachsen zu sein und zogen im Jahre 1559 an den Gerichtshof zu Roermond, um sich dort Rat zu holen. Der Klage blieb der Erfolg versagt, das Kloster erfreute sich weiterhin des ungestörten Besitzes. Der nächste Klostererwerb in Leuth erfolgte am 2. Februar 1479 wiederum Rosenhof. An diesem Tage geben Heincken Noeten, Gossen Koenen und Schöffen der Dingbank von Leuth die Erklärung ab, daß vor ihnen Wilhelm Rosen und Agnes in ghen Holt, Eheleute, erschienen sind und bekannt haben, sie hätten seiner Zeit 28 Morgen Ackerland aus einem Grefengutshof zu Leuth an die Venloer Kreuzherren verkauft. Sie übergeben nun den Kreuzherren zwei Stücke Heideland, 3,5 Morgen und 0,25 Morgen groß, das Roesen-Heitken geheißen, an der Landwehr gelegen neben dem 14 Morgen von den verkauften 28 auf Kaldenkirchen zu für eine Summe Geldes, für dessen Empfang sich Rosen bedankt. Er bittet seinen Feund Helwig von Baerle, an diesen Verkaufsbrief auch sein Siegel anzuhängen. Ein größerer Einkauf gelang den Kreuzherren am 16. Januar 1484, als Bruder Peter Tzartzyn und Agnes van der Berken aus dem Kloster i der Oede (Genooij) bei Venlo bekennen, an die Kreuzherren den in Leuth gelegenen Hof am Brandt mit allem Zubehör verkauft zu haben. Diesen Hof hatte im Jahre 1430 Reiner Berken seiner Tochter, die als Nonne in das Kloster in der Oede eingetreten war, zur Hälfte als Mitgift. Die zweite Hälfte dieses Hofes übergaben am 22. November 1461 Marsilis von Beringen und seine Ehefrau Galent an dasselbe Kloster zur Aussteuer ihrer Tochter Galent, die dort Nonne geworden war. Das Kloster besaß damit den ganzen Hof Brandt, der durch Arrondierung mit später aus dem Gruythuyserhof gekommenen Flächen erheblich vergrößert wurde. Zu diesen Verkäufen gab der Leuther Pastor Borgard van der Aar als Latenherr (Laten sind Inhaber kleinerer Pachthöfe) seine notwendige Zustimmung. Auch den Verkauf vom Jahre 1484 genehmigte Pastor Johann van Zeller in gleicher Eigenschaft. In den Jahren 1485 bis 1524 erwarb das Kloster einige Erbzinsen und Renten zu Leuth, darunter eine von den Eheleuten Henrick op ter Heiden und Beil (Sibylla), die auf einem Hofe zu Leuth steht, und drei Johannes-Horns-Gulden jährlich auf die Kirche zu Leuth für Messwein von Jakob und Katharina Mollener. Am 1. Mai 1495 vermacht Tryn op der Lucht, die auf den Tüllingsgut wohnte, dem Kloster ihr Haus zu Leuth. 1506 erschienen vor Theis van Baerle, Willem Noeten und den Schöffen von Leuth die Eheleute Heinke und Sting Noete, die das Tüllingsgut besitzen, und geben die Erklärung ab, dass sie den Kreuzherren in Venlo fünf Rheinische Gulden Erbrente verkauft haben. Schließlich verkaufen die Leuther Schöffen Jakob Kamp (Neuenkamp, Neuwen), Wilhelm Tüffers, Thewis Meyners, Syb aen gen Eindt, Lambert Noeten und Jakob Tuyllings als Vertreter der Gemeinde Leuth dem Kloster „ein Stück Erff“, gelegen in Leuth, für eine Summe Pfennige. Dies geschah am 1. April 1581. Wie der andere Leuther Grundbesitz musste auch das Klostergut damals zu den Bezügen des Leuther Pfarrers einen Beitrag leisten. Er wird für das Jahr 1573 für 18 Morgen Land mit 7 Denaren und für den Hof Brandt mit 8 Denaren angegeben. (Ein Denar war rund zwanzig Pfennige von etwa zehnfachem Kaufwert.) Das Venloer Kloster bot die Möglichkeit der Niederlassung für ältere oder alleinstehende Personen, die dort ihren Lebensabend verbringen konnten. Dies tat im Jahre 1590 ein gewisser Dirk van Leuth, der dafür 100 brabantische Gulden dem Kloster zuwandte. Kleinere spätere Erwerbe und Veränderungen sind nicht wesentlich gewesen, zumal in den beiden letzten Jahrhunderten vor der Säkularisation die Tendenz zur Abgabe landwirtschaftlicher Nutzflächen an Kirchen und Klöster stark gesunken war. In der Gemeinde Leuth umfasste der seit alters umfangreiche Klosterbesitz um das Jahr 1795. kurz vor der Verstaatlichung, zunächst den Teerlings- oder Tüllingshof, dessen größe mit über 59 Morgen angegeben ist und den Lambert Lenßen (mit seiner Frau Katharina Noeten, deren Familie weit über 200 Jahre auf dem Hof sitzt) als Pächter bewirtschaftet. An der Pacht hat er jährlich 110 Gulden, ein Malter Weizen, zwölf […]

Kirche

Eine eigenständige katholische Pfarrgemeinde hat Leuth leider nicht mehr. Diese wurde mit der Kaldenkirchener zur „Pfarrgemeinde St. Clemens Kaldenkirchen und St. Lambertus Leuth“ zusammengeschlossen. Der Kirchenvorstand von St. Lambertus Leuth besteht aus den folgenden Mitgliedern: Pastor Benedikt Schnitzler (Vorsitzender) Jochem Dohmen (stellvertretender Vorsitzender) Berthold Dellen Gerd Dellen Willi Mirer Tobias Thelen Dr. Franz-Josef Willkomm Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der Pfarren St. Clemens Kaldenkirchen und St. Lambertus Leuth Für die evangelischen Christen war immer schon die Evangelische Kirchengemeinde Kaldenkirchen „zuständig“. Zur Webseite der Evangelischen Kirchengemeinde Kaldenkirchen