Leuther nehmen die Zukunft in die Hand

Am 22. März kommt die Bewertungskommission des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“

Was muss geschehen, damit Kindergarten und Schule erhalten bleiben? Wie bleibt unser Ort attraktiv, damit Menschen gern nach Leuth kommen und gar hier wohnen wollen? Wie schaffen wir Plätze, auf denen wir uns gerne aufhalten? Wie interessant ist Leuth für Kinder, Jugendliche und Senioren? Gehen wir mit Grund und Boden und der Landschaft so sorgfältig um, damit auch die nächste Generation mit Freude in Leuth lebt?

Um diese und viele weitere Fragen um Arbeitsplätze und Unternehmen, Vereine und soziale Gemeinschaften, Kultur, Bauen und Wohnen sowie und das Dorf in der Landschaft geht es beim Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“, den das NRW-Landwirtschafts- und Umweltschutzministerium alle drei Jahre ausschreibt. Leuth hat zuletzt 2008 und 2011 teilgenommen. Die Mitgliederversammlung des Verkehrs- und Verschönerungsvereins (VVV) hat beschlossen, beim Wettbewerb 2017/18 mitzumachen, um auch mal wieder einen Blick von außen auf die Entwicklungen im Dorf zu bekommen. Liegen wir richtig? Was müssen wir ändern? Was müssen wir neu anpacken?

Ein Arbeitskreis des VVV bereitet seit Wochen den Besuch der „Dorf-Kommission“ am 22. März vor. Ein Fragebogen und ein kurzer Bericht über Leuth sind schon auf dem Weg zur Landwirtschaftskammer, die den Wettbewerb weitgehend organisiert. Beim Besuch muss der Ort präsentiert werden – zunächst mit Worten und Bildern, dann bei einem kleinen Rundgang. Dabei hofft der VVV auf das Mitmachen vieler Mitbürgerinnen und Mitbürger. Mit einigen Vereinen ist er schon im Gespräch, weitere werden folgen. Es kommt darauf an, dass wir viele Projekte präsentieren können, die das Leben im Dorf lebenswert machen: etwa bei den Sportfreunden, bei der Schützenbruderschaft, bei der Landjugend, beim den Heimatfreunden.

Ortsvorsteher Heinz-Robert Reiners, der auch zweiter Vorsitzender des VVV ist, wird aufzeigen, dass Leuth auf gutem Wege ist, ein „Ort mit Wohn- und Naherholungsqualität“ zu bleiben. Der Ort gewinnt nicht zuletzt durch neue Häuser im Bereich „Hampoel-Süd“ neue Mitbürger und Mitbürgerinnen. Familien stärken Kindergarten und Schule. Doch muss auch an das nächste Jahrzehnt gedacht werden. Deshalb „brauchen wir auch in Zukunft neue Flächen für neue Häuser“ fordert Reiners.

Auf gutem Weg ist auch die Umgestaltung des Marktplatzes Petershof im südlichen Bereich (wo die Robinie steht), wie VVV-Vorsitzender Manfred Meis berichtet. Es geht nun an die Detailplanung, die auch ein Stück von Dorfstraße und Johann-Finken-Straße einschließt. Bürgermeister Christian Wagner hat in seiner Neujahrsansprache versichert: „Der Petershof und der Lambertimarkt (in Breyell) werden in 2018 als Beiträge für eine lebendige Stadt mit starken Stadtteilen umgestaltet.“ Das ist ein Wort.

Informationen: Manfred Meis, Tel. 02157 5120, Mail: mm.meis@t-online.de

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