Deutsche Glasfaser startet den digitalen Infrastrukturausbau in ersten Ausbaugebieten der Stadt Nettetal

Die Stadt Nettetal und die Unternehmensgruppe Deutsche Glasfaser haben eine Vereinbarung für den Glasfaserausbau in ersten Teilen der Seenstadt  getroffen. Ab sofort starten in verschiedenen Orten die sogenannten Nachfragebündelungen.

In den Orten Schaag, Am Kreuzgarten, Lötsch, Kindt, Onnert, Ritzbruch, Leutherheide, Breyell Nord, Breyell Süd sowie Leuth werden die Bewohner ab sofort über die Möglichkeiten und den detaillierten Ablauf eines kostenlosen Glasfaseranschlusses (FTTH) bis in ihr Haus informiert. Bereits ab Mitte November werden dann auch die Bewohner der Orte Hinsbeck, Büschen, Glabbach, Voursenbeck und Hombergen informiert.

„In den nächsten drei Monaten werden wir in einer umfangreichen Informationskampagne den Nettetalern die Vorteile eines Glasfaseranschlusses bis in die Wohneinheit näher bringen“, so Nicole Holländer von Deutsche Glasfaser. Hierzu werden die Anwohner per Post informiert, außerdem wird es in den Stadtteilen Informationsabende geben. Holländer: „Dabei werden alle Vorteile, der Technologieunterschied zum derzeitigen Kupfernetz, das Ausbauverfahren sowie das Angebot über die Dienste Internet, Telefonie und Fernsehen vorgestellt“. Damit Deutsche Glasfaser den Netzausbau realisieren kann, benötigt das eigenwirtschaftliche Unternehmen, welches für einen Ausbau keinerlei Förderung über Bund, Land oder Kommune benötigt, eine Akzeptanz von mindestens 40 Prozent der jeweiligen Ausbaugebiete. Wird diese Quote bis zu den Stichtagen (Stufe 1 am 1. Februar 2018, Stufe 2 am 1. März) erreicht, steht dem Glasfaserausbau nichts mehr im Wege.

Das Unternehmen hat für den potentiellen Ausbau dieser ersten zwei Phasen eine Investitionssumme in Höhe von zehn Millionen Euro zur Verfügung. Weiter möchte das Unternehmen im Anschluss auch in die noch verbleibenden Teile der Stadt Nettetal investieren. „Und es wird auch für die Gewerbegebiete in den kommenden Wochen attraktive Angebote geben“, kündigt Nicole Holländer an.

Informationsveranstaltungen

Vier Informationsveranstaltungen stehen bereits fest:

  • Schaag: Donnerstag, 2. November, ab 19 Uhr, Alter Braukeller, Kindt 17
  • Breyell/Onnert: Dienstag, 7. November, ab 19 Uhr Restaurant Olympia, Onnert 30
  • Breyell: Mittwoch, 8. November, ab 19 Uhr, Saal Kreuels, Lobbericher Straße 15
  • Leuth: Donnerstag, 9. November, 19 Uhr, Haus Kother, Hampoel 8

Alle Informationen, Termine und auch der aktuelle Stand der Nachfragebündelung stehen unter www.deutsche-glasfaser.de/netzausbau

Die Unternehmensgruppe Deutsche Glasfaser hat sich auf die Verlegung von Glasfasernetzen bis in die Wohneinheit spezialisiert. Hierbei wird auf veraltete Technologien, wie Kupfer, komplett verzichtet. Mit dieser Technologie kann bereits heute ein Gigabit-Netz geliefert werden. Mit einem eigenen Glasfaseranschluss hat man die Möglichkeit zwischen verschiedenen Produktpaketen, beispielsweise 100 Mbit/s, 200 Mbit/s, 500 Mbit/s im Up- und Download zu wählen.

Über Deutsche Glasfaser
Die Unternehmensgruppe Deutsche Glasfaser mit Sitz in Borken plant, baut und betreibt anbieteroffene und technologieneutrale Glasfaser-Direktanschlüsse für private Haushalte und Unternehmen. Innovative Planungs- und Bauverfahren machen FTTH-Netze erstmals im ländlichen Raum wirtschaftlich. Als privatwirtschaftlicher und starker Investor ist Deutsche Glasfaser bundesweit unabhängiger und kooperativer Partner der Kommunen. Deutsche Glasfaser hat ihren Ursprung in der niederländischen Reggeborgh-Gruppe. Seit Mitte 2015 agiert das Unternehmen unter mehrheitlicher Beteiligung des international engagierten Investors KKR. Rund 1,5 Milliarden Euro Kapital stehen für die weitere Ausbauplanung mit der Versorgung von einer Million Haushalten und Unternehmen bereit.

v.l.n.r.: Marco Westenberg, Robbert Ubachs, Nicole Holländer und Anne Zaunbrecher von Deutsche Glasfaser mit Bürgermeister Christian Wagner. Foto: Stadt Nettetal

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