„Leuth – unser Dorf“ der Film

Nettetals kleinster Stadtteil kommt in einem Film ganz groß heraus

Leuth - unser Dorf

Leuth – unser Dorf – Titelbild

Es sollten 45 Minuten sein, doch nun sind es 76 geworden: „Leuth – unser Dorf“ heißt der Film, in dem der Hobbyfilmer Willy Engels ein liebevolles Porträt des Ortes und seiner Menschen zeichnet. Rund zwei Jahre hat er daran gearbeitet und so viele Filmbilder gesammelt, dass er der DVD eine zweite mit „Bonus“-Material hinzufügt, in der einzelne Kapitel noch vertieft werden.

Leuths Ortsvorsteher Heinz-Robert Reiners ist hocherfreut. „Nun haben wir eine Dokumentation über unser Dorf, die nicht nur für die Bewohner selbst interessant ist, sondern auch für jene, die sich für das Wohnen und Leben am Rande der Netteseen interessieren.“ Das erscheint ihm besonders wichtig, zumal sich der Ort gerade für den Zuzug von weiteren Bürgern mit einem neuen Baugebiet rüstet, in dem in diesen Tagen die ersten Häuser „aus dem Boden wachsen“.

Als Engels vor gut zwei Jahren seine Filmidee vor einem kleinen Kreis von Mitgliedern der Heimatfreunde und des Verkehrs- und Verschönerungsvereins (VVV) erläuterte, fand er sofort Zustimmung und Mitstreiter. Fortan trafen sich Hans-Willi Heinen, Christian Litjens, Anneliese Nowak, Wolfgang Peters und Johannes Wolters mit ihm immer wieder zu Gesprächen über das Drehbuch und die wichtigen Dorfereignisse, die festgehalten werden sollten. „Wir haben das Projekt und das Team gerne unterstützt“, unterstreicht VVV-Vorsitzender Manfred Meis.

Für Engels ist dies nicht der erste Film, wohl aber der längste. Nach privaten Vorübungen bei Urlaubsfilmen hat der heute 78-Jährige Halbstundenfilme über die evangelische Kirche in Kaldenkirchen und die Sequoiafarm gemeinsam mit seinem Vetter Hermann-Josef Engels hergestellt. Dieser hatte für die eindrucksvollen Aufnahmen der Fronleichnamsprozession auch die zweite Kamera in der Hand. Den Umfang der Arbeit hatte sich Engels so nicht vorgestellt: „Manchmal musste man zwei Stunden drehen, um 30 Sekunden Film zu haben.“ Auch ein Vogelschuss kann sehr lange dauern.

Schon bald hat das Team gesehen, dass die anvisierten 45 Minuten nicht ausreichen. So wurde 76 Minuten daraus – und zusätzlich entstand eine zweite DVD mit 16 Bonusclips, in denen manches Thema weiter vertieft wird. Der Film ist in Kapitel (Rundgang, Geschichte, Vereine, Sport, Landwirtschaft, Gewerbe usw.) gegliedert, die dank digitaler Technik einzeln angesteuert werden können. Natürlich wuchert der Film mit der Natur – vor allem im Schlusskapitel bei Spaziergängen entlang der Nette zu allen Jahreszeiten.

„Ich bin wirklich begeistert“, lobt Nettetals Bürgermeister den Film; es hat ihn beeindruckt, „was hier auf die Beine gestellt wurde“. Er stellt die „filmisch guten Bilder“ heraus, bewundert die „echten Luftaufnahmen“ und den professionellen Filmschnitt. Inhaltlich biete der Film mit seinen zahlreichen Kapiteln für jeden etwas; er sei nicht nur für Leuther selbst interessant, sondern auch für die übrigen Nettetaler Bürger, die den kleinsten Stadtteil einmal vertiefend kennenlernen wollten: „Hut ab!“.

„Leuth – unser Dorf“ ist für 9,90 Euro erhältlich bei der Volksbank in Leuth, beim Buchladen in Kaldenkirchen und bei der Buchhandlung Matussek in Lobberich. Bei Youtube kann man sich einen zweiminütigen Trailer ansehen:

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